Märkte / Makro

Der Dollar hat vorerst die Initiative verloren

Euro und Yen bestimmen die Kursentwicklung an den internationalen Devisenmärkten. Die Aussichten für die US-Wirtschaft sprechen aber dafür, dass sich der Dollar zum Euro erholt.

Amerika wird über den Tisch gezogen, warnt das Peterson Institute for International Economics. Seit Jahren manipulierten rund zwanzig Staaten – darunter China und die Schweiz – ihre Währungen. Den USA entstehe ein enormer wirtschaftlicher Schaden. Zwischen 1 und 5 Mio. US-Arbeitsplätze seien als Folge der künstlich tief gehaltenen Fremdwährungen verloren gegangen, rechnet der Direktor des Think Tank, C. Fred Bergsten, vor. Der Dollar treibt richtungslos dahin. Die Initiative auf den Devisenmärkten haben längst andere Währungen übernommen.

Ein Blick auf die aktuelle Kursentwicklung bestätigt diesen Eindruck. Die kräftigen Verschiebungen am Devisenmarkt gehen vom Euro und vom Yen aus und springen dann auf andere Währungspaare über. Der Dollar reagiert nur, mehr nicht. Passiv wertet er sich entweder ab – im Falle des derzeit vor Kraft strotzenden Euros – oder auf – zum Yen, der von der japanischen Notenbank und der Regierung aktiv geschwächt wird.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.