Märkte / Devisen

Der Dollar setzt zur Erholung an

Der Dollar hat viele Schwachstellen. Doch der Vorsprung der USA in der Normalisierung der Geldpolitik sowie die Unsicherheit über die Deltavariante machen ihn stärker.

Überbordende Schulden, chronische Defizite in Handels- und Leistungsbilanz und ein schleichender Machtverlust gegenüber China. Der Stern der USA und damit auch jener des Dollars scheint zu sinken.

Als letztes Jahr Regierung und Notenbank die Geldschleusen in der Not noch weiter öffneten und Washington im Kampf gegen das Coronavirus keine gute Figur machte, sah es ganz danach aus, als würden die Dollarpessimisten recht bekommen. Nach den Panikkäufen und akuter Dollarknappheit zu Beginn der Pandemie fiel der Dollarindex mehr als 10% auf den tiefsten Stand seit 2018. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare