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Der Druck auf Netflix nimmt zu

Der Wettbewerb der Streamingplattformen intensiviert sich. Während Disney+ überzeugt, hat Apple TV+ Mühe und Quibi kaum Abonnenten.

Unpassender hätte der Zeitpunkt nicht sein können. Am 6. April ging Quibi an den Start. Eine Streamingplattform, die Videobeiträge in kleinen Häppchen für unterwegs produziert, traf auf eine Welt, die grösstenteils zu Hause sass. Statt auf das Smartphone im Zug wurde auf den Computerbildschirm im Home Office und den Fernseher im Wohnzimmer gestarrt. Doch dort ist die App nicht präsent. Enttäuschend ist darum die Entwicklung. Wie das «Wall Street Journal» schreibt, wird Quibi nach einem Jahr wohl nur 2 Mio. zahlende Abon­nenten zählen, anvisiert wurden 7,4 Mio. Schleppend verläuft auch das Werbe­geschäft. Wegen Corona schalten Unternehmen weniger Werbung als gehofft. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.