Märkte / Rohstoffe

Der Emissionshandel floriert

Der letztjährige Konjunktureinbruch hat das Überangebot an CO2-Emissionszertifikaten weiter verschärft. Dennoch bewegen sich die Notierungen auf einem Rekordniveau.

Die Turbulenzen des Vorjahres hat der europäische Emissionshandel (vgl. Glossar) hinter sich gelassen. Noch zum Höhepunkt der Coronakrise waren die Preise der EUA (European Union Allowances), die zum Ausstoss einer Tonne CO2 resp. CO2-Äquivalent anderer Treibhausgase wie Stickoxid berechtigen, auf rund 15 € gefallen. Mit der Konjunkturerholung haben sie sich nun aber deutlich erholt und auf langfristigen Höchst zwischen 50 und 55 € eingependelt. Gemäss einer Studie des britischen Think Tank Carbon Tracker ist dieses Niveau hoch genug, um den angestrebten Übergang weg von «dreckigen» Stromquellen wie Braunkohle voranzutreiben.

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