Märkte / Makro

Der Endspurt um den Fed-Chefsitz beginnt

US-Präsident Trump will bald bestimmen, wer künftig die amerikanische Notenbank leitet. Dies sind die Kandidaten für den Job als Dirigent der Finanzmärkte.

Donald Trump hat als Präsident der Vereinigten Staaten bisher kaum etwas zustande gebracht. Die Demontage des Krankenkassengesetzes Obamacare ist gescheitert, für den Bau der Grenzmauer fehlt das Geld und der Steuerreform steht ein hartes Tauziehen im Kongress bevor. Seinen Stempel wird Trump aber bald der Geldpolitik aufdrücken, wenn er nämlich das nächste Oberhaupt des Federal Reserve ernennt. Wer an die Spitze der mächtigsten Zentralbank kommt, ist für die Finanzmärkte rund um den Globus von Bedeutung.

Zum Auswahlverfahren hat sich das Weisse Haus lange in Schweigen gehüllt. Doch jetzt ist der Schlussspurt um den Chefposten im Fed lanciert. «Ich werde den Entscheid in den nächsten zwei oder drei Wochen fällen», sagte Trump am vergangenen Freitag. Wie er weiter ausführte, habe er sich mit vier Kandidaten unterhalten. Entsprechend heftig wird an der Wallstreet spekuliert, wer das Rennen zum obersten Währungshüter machen wird. Es würde dabei nicht überraschen, wenn Trump den Selektionsprozess im Stil seiner früheren Reality-TV-Show «The Apprentice» zu einem Medienspektakel ausbaut.

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