Unternehmen / Schweiz

Der ewige Börsenkandidat Avaloq läuft Temenos hinterher

Der führende Schweizer Bankensoftware-Anbieter kann das Wachstumstempo der kotierten Konkurrenz nicht mithalten.

Avaloq, der ewige Börsenkandidat, profitiert vom Digitalisierungsdrang in der Finanzindustrie. Die Adliswiler gehören mit Finnova und Temenos zu den führenden Anbietern von Kernbankensoftware im Schweizer Markt. Diese Art Software bildet das IT-Rückgrat einer Bank und wickelt zentrale Geschäftsprozesse wie Kontoführung, Zahlungsverkehr oder Kreditvergabe ab.

Avaloq und Finnova wachsen, mit dem Tempo der Genfer Konkurrentin Temenos können sie es aber nicht aufnehmen. Für das erste Semester meldete Avaloq einen 8% höheren Umsatz von 273 Mio. Fr., der bereinigte Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisation (Ebitda) blieb mit 36 Mio. Fr. im Periodenvergleich praktisch unverändert. Die kotierte Temenos konnte im zuletzt rapportierten zweiten Quartal den Umsatz 17% steigern, die Verkäufe von Softwarelizenzen gar 23%. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?