Märkte / Makro

Der Franken kann sich beim Euro bedanken

Die Schweizer Landeswährung wertet sich spürbar gegenüber dem Euro ab. Die Ursachen reichen über die Währungspolitik der Nationalbank hinaus.

Momentan läuft an der Währungsfront alles so, wie es sich die Nationalbank wünscht. Der Franken schwächt sich spürbar ab. Am Freitag kletterte der Wechselkurs des Euros auf 1.077 Fr./€, am Dienstag wurden 1.074 Fr./€ erreicht. Die Notierungen befinden sich endlich wieder in sicherem Abstand zum Niveau um 1.05 Fr./€, das einen Rückfall in Richtung Parität ­befürchten liess. Und das in den vergan­genen Monaten dazu geführt hatte, dass die SNB mehrfach am Markt interveniert und Devisen aufgekauft hat, um die Landeswährung zu schwächen resp. den Eurowechselkurs nach oben zu hieven. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.
Markus Eugster 23.07.2020 - 16:39

Der ganze Trend wird natürlich noch mit den Drohungen aus den USA untermauert; die Amerikaner haben die Nationalbank bezüglich Währungseingriffe schon seit anfangs des Jahres auf der „watch list“!