Märkte / Devisen

Der Franken schwächt sich endlich ab

Der glimpfliche Ausgang der Frankreich-Wahl löst eine Abwertung der Schweizer Währung aus. Die Interventionen der Nationalbank tragen Früchte.

Frankreich hat einen neuen Präsidenten, der mit wirtschaftlichen Reformen Ernst machen will. Europa  braucht sich nicht mehr um den Vormarsch radikaler Populisten Sorgen zu machen. Und auch die Schweiz kann nach dem Wahlsieg des gemässigten Jungstars Emmanuel Macron entspannt aufatmen. Denn erstmals seit langem stehen die Chancen gut, dass der Franken an Wert verliert. Nicht nur vorübergehend, sondern auf mittlere Frist.

Am Dienstag kostete der Euro 1.09 Fr. Der Kurs liegt damit einen halben Rappen höher als am Freitag nach der TV-Debatte der beiden ungleichen Kandidaten, in der sich ein Sieg Macrons als immer wahrscheinlicher abzeichnete. Im Vergleich zum Februar, als die Unsicherheit über den politischen Kurs in der Grande Nation noch gross war, ist der Euro inzwischen 2 Rappen teurer.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?