Märkte / Devisen

Der Franken strebt zur Parität

Devisenstrategen rechnen nicht mit einem Absturz des Wechselkurses, doch der Franken bleibe stark.

Der Franken bewegt sich stetig in Richtung Parität zum Euro. Setzt sich dieser Pfad fort, müsste die Schweizerische Nationalbank reagieren, nach eigener Vorgabe. Mitte Januar liess die SNB verlauten, sie bleibe bei Bedarf am Devisenmarkt aktiv. Die Aufhebung des Mindestkurses dürfe «nicht zu einer unangemessenen Straffung der monetären Rahmenbedingungen führen».

Das bedeutet: Der starke Franken soll die Exportwirtschaft und damit die Konjunktur nicht allzu sehr bremsen und darf die Deflationsgefahr nicht verschärfen – via fallende Preise für Importe. Erst Mitte Dezember, notabene bei einem Wechselkurs von gut 1.20 Fr./€, hatte die Nationalbank gewarnt: «Die Deflationsrisiken haben nochmals zugenommen.» Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?