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Der globale Handelsstreit wird vertrackter

Trotz neuer Sanktionen halten die USA und China die Tür für eine Erfüllung des Handelsabkommens offen.

Die vereinbarte graduelle Beilegung des sino-amerikanischen Handelskrieges droht zu entgleisen, noch bevor sie richtig angelaufen ist. Grund für das mögliche Scheitern sind nicht nur der eskalierende Streit über die Verantwortlichkeit für den Ausbruch von Covid-19 und die erhöhten geopolitischen Spannungen. Das Mitte Februar in Kraft getretene Phase-1-Abkommen wäre wohl auch unter normalen Umständen weit schwerer umzusetzen, als ursprünglich angenommen worden war.

Vorgesehen ist, dass China zur Reduzierung seines gewaltigen Überschusses im Handel mit den USA im laufenden und im kommenden Jahr zusätzlich amerikanische Güter und Dienstleistungen im Wert von 200 Mrd. $ importiert. Das Ziel kann nur erreicht werden, wenn China bis Ende 2021 jeden Monat 6% mehr Güter aus den USA einführt. Als Basis gilt 2017, das Jahr vor Ausbruch des Handelskrieges, als China den USA Produkte im Wert von 186 Mrd. $ abgekauft hatte.

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