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Der Goldstandard und die Inflation

Die Republikaner suchen nach Wegen, der US-Notenbank die Geldpresse abzunehmen – und liebäugeln mit der Rückkehr zum Goldstandard.

Tina Haldner

Wer glaube, der Goldstandard habe für Preisstabilität gesorgt, ignoriere die Fakten, schreibt Matthew O’Brien in seinem Artikel «Why the goldstandard ist the world’s worst economic idea». Zur Untermauerung seiner These zeigt er die Entwicklung der Inflation während des Goldstandards und von 2008 bis heute – in diese Zeit fällt auch Ben Bernankes lockere Geldpolitik (Quantitative Easing). Es wird ersichtlich, dass sich die Preise in den vergangenen Jahren deutlich stabiler entwickelt haben.

Hintergrund des Artikels ist die Ankündigung der Republikaner, an ihrem Parteitag in Florida die Rückkehr zum Goldstandard zu prüfen.

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Leser-Kommentare

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Roli 30.08.2012 - 14:57
Bis jetzt hat KEINE PAPIERWÄHRUNG überlebt, während Gold seit der Entdeckung als Tauschmittel nie seinen Wert verloren hat. Man könnte nun den Getreidepreis mit Gold vergleichen und die Daten seit dem Pharaonenreich bis heute darstellen. Die gäbe eine aussgekräftigere Kurve als der CPI. CPI Man sollte nie Birnen und Äpfel mit Nüssen vergleichen. Die Zeitreihen sollten für einen Vergleich gleich… Weiterlesen »