Unternehmen / Finanz

Der grosse Prüfstand für die Finanzrevolution

Nach perfektem Jahrzehnt die erste Krise für die Fintech-Branche: Wer gewinnt und wer verliert.

Haltestelle Coronakrise. Damit hat die Finanztechnologiebranche – kurz Fintech – auf der Überholspur nach oben nicht gerechnet. Zehn Jahre lang herrschte für die weltweit zu Tausenden entstehenden Jungunternehmen eitel Sonnenschein. Sie wollten in erster Linie Wachstum, die Profitabilität war zweitrangig. Ihr Ziel: die Banken- und Finanzwelt aufzumischen und neu zu denken. Auch in der Schweiz ist die Zahl der Fintech-Start-ups rasant gestiegen. Seit 2016 hat sich ihre Zahl auf der von Swisscom erhobenen Swiss Fintech Map mehr als verdoppelt.

Doch nun steht die Fintech-Welt vor der grössten Zäsur ihrer jungen Geschichte: «Es zeichnet sich eine klare Polarisierung ab. Wir werden Gewinner und Verlierer sehen», sagt Fintech-Experte Nils Reimelt vom Berater Capco. Er sieht diejenigen Start-ups an der Spitze, die gerade in der heutigen Zeit dringend benötigte digitale Lösungen anbieten. «Wer im Bereich digitale Signaturen und Kundenidentifikationsprozesse tätig ist, profitiert massiv.» Ebenfalls stark profitiert haben etwa die digitalen Vermögensverwalter, die Robo Advisors.

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