Eingeloggt Nicht eingeloggt Suche E-Mail Leseliste Aktiv auf Leseliste Drucken Uhr E-Mail Term-Tag Arrow Left Arrow Right Arrow Down Arrow Up Charts Lock Abo Circle Circle Open Six Exchange Six Exchange Facebook Twitter Linkedin Xing Googleplus Whatsapp
Unternehmen / Finanz

Der härteste Bankenplatz Europas

Deutschland ist mit Finanzinstituten übersät. Der knallharte Wettbewerb hat schon einige Schweizer Vermögensverwalter in die Knie gezwungen.

Sie ist die Nächste: J. Safra Sarasin Deutschland bietet künftig keine Private-Banking-Dienste mehr an, wie das Institut am Montag mitgeteilt hat. 2014 hat bereits Credit Suisse, die viertgrösste Vermögensverwalterin der Welt, ihr Geschäft mit wohlhabenden Kunden in Deutschland verkauft – nach fast dreissig Jahren. Rund 10 Mrd. € Vermögen gingen an die Privatbank Bethmann. Schon 2011 zog die liechtensteinische LGT den Stecker. Geld haben die Institute in dem kontinentaleuropäischen Land mit den reichsten Personen kaum je verdient.

Einer, der sich mit der internationalen Vermögensverwaltung auskennt, ist Jürg Frick, Senior Partner beim Beratungsunternehmen Deloitte. «Die wenigsten Schweizer Banken hatten bisher nachhaltigen Erfolg in Deutschland», sagt er. Das liegt zum einen am Markt selbst. In keinem Land in Europa gibt es mehr Banken als in Deutschland. Auch wenn die Zahl jedes Jahr schrumpft auf zuletzt knapp 2000 Institute, gilt der deutsche Markt immer noch als chronisch überversorgt – im Englischen: Overbanked.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.