Märkte / Makro

Der Handelsstreit setzt China zu

Die amerikanischen Zölle schaden Chinas angeschlagener Wirtschaft. Doch wegen der Abwertung des Renminbis werden sie für die USA zum Bumerang.

Handelskriege seien gut und einfach zu gewinnen, liess US-Präsident Donald Trump nach der Einführung von Strafzöllen im Frühjahr 2018 verlauten. Das gelte vor allem dann, wenn ein Land wie die USA mit den meisten anderen Handelspartnern ein Defizit habe, fügte er hinzu. «Man muss nur den Handel einschränken, und man gewinnt automatisch», gab er sich siegessicher.

Seither sind eineinhalb Jahre vergangen, und es offenbart sich je länger je deutlicher, dass die US-Zölle in Chinas Wirtschaft tatsächlich Schaden angerichtet haben. Die USA haben, um es in Trumps Worte zu fassen, im Handelsstreit zumindest vorerst einen Teilsieg errungen.

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