Märkte / Makro

Der harte Brexit kommt auf die Agenda

Ein ungeordneter Austritt der Briten aus der EU gilt nicht mehr als unwahrscheinlich. Derweil lähmt die Unsicherheit über die Zukunft die eigene Wirtschaft.

Seit Monaten kündigt es der nationale Fernsehsender auf simple Art an, wenn es in der Berichterstattung um den Austritt Grossbritanniens aus der Europäischen Union (EU) geht: Es erscheint jeweils für wenige Sekunden der bildschirmgrosse Schriftzug «Brexit Crisis» auf gelb-blauem Hintergrund.

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Brexit-Krise wieder um ein Kapitel reicher wird. Wie diesen Montag, als sieben Parlamentarier den Austritt aus der Labour-Partei erklärten. Bis Am Mittwoch weitete sich die Politkrise aus: Nach einem achten Abgang aus der Labour-Partei schlossen sich auch drei Tory-Abgeordnete der neu gegründeten “The Independent Group” an. Das stellt Premierministerin Theresa May nicht nur vor die Aufgabe, ihren Brexit-Deal durchzupeitschen, sondern auch die Partei zusammenzuhalten.

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