Dossier-Bild Ein Artikel aus dem Dossier Nachhaltig investieren
Unternehmen

Der Impact des Privatanlegers

Investitionen nicht nur für die Rendite, sondern für einen sozialen und ökologischen Effekt wachsen stark. Worauf man dabei achten muss.

Nachhaltig investierte Vermögen sind eine der am schnellsten wachsenden Anlageklassen. Innerhalb dieses weiten Felds sticht das sogenannte Impact Investing besonders hervor. Dabei geht es nicht nur darum, sein Geld renditeträchtig zu investieren, sondern auch, einen positiven sozialen oder ökologischen Effekt zu erreichen. Worauf Privatanleger dabei achten müssen.

Gemäss dem Global Impact Investing Network waren 2019 weltweit bereits 715 Mrd. $ «mit Impact investiert». 2017 waren es erst 228 Mrd. Und der Trend zeige weiter steil nach oben. Dabei handelt es sich hier nicht um einen geschützten Begriff, wie Michael Sieg, Gründer und CEO des Impact-Investors ThomasLloyd, warnt: «Es müssen Investitionen sein, die einen konkreten sozialen und ökologischen Effekt haben, zum Beispiel in Form von eingespartem CO2 oder geschaffenen Arbeitsplätzen.»

Einige Möglichkeiten

Investiert wird oft in Schwellenländern, die bei Finanzintegration oder Infrastruktur grosse Mängel aufweisen. Der Klassiker ist hier das Thema Mikrofinanz, die Versorgung von KMU mit Kapital – eine Spezialität des weltweit führenden Schweizer Impact-Investors BlueOrchard, der 7 Mrd. $ verwaltet. Oder nachhaltige Infrastrukturprojekte, wie Photovoltaikkraftwerke, in denen ThomasLloyd, die 3,7 Mrd. € verwaltet, stark ist. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?