Unternehmen / Finanz

Der Kapitalaufbau der Credit Suisse zeigt Wirkung

Der Verkauf von Immobilien und der Abstoss von Aktivitäten sollen die Bilanz der Grossbank bis Jahresende zusätzlich stärken. Das stützt die CS-Aktien.

Die jüngsten Avancen haben die Aktien von Credit Suisse (CS) primär den Notenbanken zu verdanken. Deren Politik des billigen Geldes – kombiniert mit gross­angelegten Wertpapierkäufen – hebt die Kurse im ganzen Finanzsektor. Doch wenigstens zum Teil sind die Kursfortschritte hausgemacht: Die CS treibt den Eigenmittelaufbau, wie vor zwei Monaten angekündigt, im Eiltempo voran. Davon zeugt der Verkauf von Konzernaktivitäten und Immobilien, der dieser Tage für Aufmerksamkeit sorgt. Mit weiteren kapitalstärkenden Deals dieser Art ist zu rechnen.

Auf mindestens 300 Mio. Fr. schätzen Marktkreise den Preis, den der Versicherer Axa Winterthur für das ehemalige Volksbank-Hauptgebäude an der Bahnhof­strasse 53 in Zürich an die CS zahlt. Über die exakte Summe schweigen sich die Vertragsparteien aus. Im Angebot hat die Grossbank eine ganze Reihe von Gebäuden an bester Lage. Mindestens eines davon dürfte vor Jahresende noch über den Tisch gehen. Denn bis zum Bilanzstichtag am 31. Dezember will der Finanzkonzern durch den Liegenschaftsverkauf insgesamt rund eine halbe Milliarde Franken lösen, so steht es im Programm zur Stärkung der Kapitalbasis vom 18. Juli.

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Leser-Kommentare

Hans-Peter Wyss 19.09.2012 - 09:45

Bleibt zu hoffen, dass unser zweiter global Player – Lachen ist gesund – für die Filiale am Flughafen nicht zuviel Miete zahlen muss. Sie – die Filiale – ist ja sinnigerweise neben der Toilette angesiedelt…