Märkte / Anleihen

Der Kreml zögert den Staatsbankrott bislang hinaus

Ukrainekrieg | Russlands Regierung zahlt diese Woche fällige Zinsen in Dollar. Doch noch immer steht die Gefahr eines Zahlungsausfalls auch bei Frankenanleihen im Raum.

Noch immer ist unklar, wie Russland auf die Sanktionen des Westens im Finanzsektor reagieren wird. Das Risiko eines Zahlungsausfalls der Regierung sowie staatsnaher Konzerne ist nach wie vor gross: Es wäre der erste Staatsbankrott seit 1998.

Diese Woche zeigte sich allerdings, dass die russischen Emittenten vorerst versuchen, zumindest ihre fälligen Zinszahlungen in Fremdwährung hinauszuzögern, soweit es die Bedingungen der Obligationen zulassen.

Am Montag teilte das Finanzministerium in Moskau mit, dass es eine Zahlungsanweisung ausgestellt habe, mit der Coupons auf zwei Dollar-Anleihen des Staates in Höhe von 117 Mio. $ gezahlt werden, die spätestens 16. März fällig waren.

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Leser-Kommentare

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Arthur Müller 18.03.2022 - 13:37
“…war zu hören, dass…..” oder “eigentlich waren…” sind Worte die wenig garan- tieren. Gar grosszügig dann”…. das US Aussenministerium hat zugestimmt…”. Spannend finde ich, nach Expertenaussagen und des Botschaftspersonals, dass wir täglich Millionen von Dollars fürs Gas nach Russland schicken, und damit den Krieg finanzieren. Sollte das US Aussenministerium dann aber den Zinszahlungen von Gasprom in den Westen nicht zustimmen,… Weiterlesen »