Siemens hat in den 174 Jahren seit der Gründung manche Zeitenwende erlebt. Jetzt steht wieder eine an. Im April hat sich der Elektrotechnik- und Industriekonzern eine neue Organisationsstruktur gegeben. Der seit 2013 amtierende Siemens-CEO Joe Käser spricht vom «grössten Strukturwandel» der jüngsten Geschichte.

Das Ziel ist, als schlankeres Unternehmen die Probleme vieler Konglomerate zu überwinden. Sie plagen auch Siemens:  Komplexität, wenig  Wachstumsdynamik, ineffiziente Kapitalallokation, Aktienbewertung mit Abschlag.

Käser hat den Kern der von Siemens verfolgten Vision 2020+ im Gespräch mit «Finanz und Wirtschaft» vor zwei Jahren umschrieben: «Wir machen einen langsamen und schwerfälligen Tanker zu einem leistungsfähigen und flexiblen Flottenverband.»

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