Märkte / Makro

«Der Markt unterschätzt die Klimarisiken»

Joseph E. Stiglitz, Wirtschaftsnobelpreisträger, plädiert für eine Mischung aus CO2-Steuer und gezielter Regulierung, um das Klimaziel zu erreichen.

Universitätsökonomen haben den Ruf, im stillen Kämmerlein komplexe Modelle unter weltfremden Annahmen zu optimieren und die Ergebnisse unter ihresgleichen auszutauschen. Joseph Stiglitz ist das Gegenteil davon. Der Professor der Columbia-Universität setzt sich kritisch mit seiner Zunft auseinander und scheut auch im Alter von 76 Jahren den öffentlichen Diskurs nicht. Davon zeugen seine zahlreichen Bücher, die sich ans breite Publikum richten. Der vielseitige Ökonom war Gast der Sustainable-Finance-Konferenz der Universität Zürich. «Finanz und Wirtschaft» hat den Nobelpreisträger vor seiner Weiterreise ans Weltwirtschaftsforum Wef in Davos getroffen. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare

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Jürg Brechbühl 24.01.2020 - 10:16
Im wesentlichen bringt das Interview die etwas einfältige Position eines alternden Linken ohne Phantasie und ohne Sachkenntnis, was die Klimaforschung betrifft. . Zu den aktuellen Trends in der Klimaforschung: A) Klimawissenschaften im ganzen sind eine junge und unerprobte Wissenshaft. B) Der “Konsens” ist eine Fiktion. Das IPCC-entscheidet, wer in den erlauchten Kreis der Konsensiker aufgenommen wird. Es ist ein Art… Weiterlesen »