Märkte / Makro

Der mühsame Weg zurück zur Normalität

Die Notenbanken dominieren die Finanzmärkte. Wie sich am Wirtschaftssymposium in Jackson Hole zeigt, geht der Rückzug aus der expansiven Geldpolitik nur langsam voran.

Die Finanzwelt blickt in diesen Tagen nach Jackson Hole im amerikanischen Bundesstaat Wyoming. Mitten im Grand-Teton-Nationalpark versammelt sich in der Jackson Lake Lodge die Elite der Notenbanker, um vor der Kulisse der Rocky Mountains über die Zukunft der Geldpolitik zu beraten. Das hochkarätige Symposium wird jedes Jahr Ende August von der Distriktnotenbank Kansas City organisiert.

Das vorherrschende Thema an den Finanzmärkten ist der Rückzug der mächtigsten Notenbanken aus der expansiven Geldpolitik. «Das Komitee erwartet, bald mit dem Abbau der Bilanz zu beginnen», erklärte Janet Yellen, Chefin der US-Notenbank (Fed), am letzten Zinsentscheid. Bei ihrem Auftritt in Jackson Hole am Freitag liess sie sich nicht in die Karten blicken. Doch selbst wenn das Fed mit seiner Ankündigung Ernst macht – eine Normalisierung der globalen Geldpolitik liegt in weiter Ferne.

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