Unternehmen / Industrie

Der neue CEO von Interroll kommt von ThyssenKrupp

Analyse | Ingo Steinkrüger will die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers fortführen. Dafür bringt er Erfahrung und viel technisches Wissen mit.

Im Sommer, als er seinen Rücktritt bekanntgab, sagte der scheidende CEO Paul Zumbühl im Gespräch mit «Finanz und Wirtschaft», der Plan für den Wechsel an der Spitze sei nicht neu, sondern sei unter strategischen Aspekten schon vor vier Jahren in Angriff genommen worden. Er sei daher gut vorbereitet. Das deutete auf eine interne Lösung für die Nachfolge hin. Mit Ingo Steinkrüger kommt nun aber doch ein externer Kandidat bei Interroll zum Zuge.

Im selben Gespräch betonte Zumbühl, der seit nunmehr 21 Jahren auf dem Chefsessel sitzt, wie wichtig ihm «langfristiges Denken» sei. Seinem Nachfolger ist dieser Grundsatz offenbar nicht fremd. Der 48 Jahre alte Maschinenbau- und Wirtschaftsingenieur, der in Köln studiert hat, kam 2000 als Projektsachbearbeiter zu ThyssenKrupp – und blieb. Nach verschiedenen Stationen wurde er 2016 Geschäftsführer der ThyssenKrupp-Geschäftseinheit System Engineering mit ihren 4600 Mitarbeitern und einem Umsatz von 1,1 Mrd. Fr. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?