Märkte / Aktien

Der neue kalte Krieg erreicht die Börse

Während sich Washington und Peking immer unversöhnlicher gegenüberstehen, könnten bald rund 250 in den USA kotierte chinesische Unternehmen vom Handelsplatz fliegen.

Der Streit zwischen den USA und China eskaliert an der Börse. Die US-Aufsicht SEC hat vergangene Woche beschlossen, dass ausländische Unternehmen, die an den New Yorker Handelsplätzen kotiert sind, sie verlassen müssen, wenn sie sich weiter weigern, von US-Behörden geprüft zu werden. Bisher untersagt genau ein Land seinen Gesellschaften, Prüfunterlagen ins Ausland zu schicken: China. Das könnte nun zum Ausschluss von rund 250 chinesischen Unternehmen führen. Auf Anfrage wollten sich die New York Stock Exchange und die Technologiebörse Nasdaq nicht zum Thema äussern.

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