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Der Praktikus vom 1. September 2021

Die Themen: enttäuschendes Gold, Comet im Hoch, ungeliebte Umfragen, vernünftige SoftwareOne und PolyPeptide in Form.

«Je freier die Wirtschaft ist, umso sozialer ist sie auch, und ein umso grösserer volkswirtschaftlicher Nutzeffekt wird erzielt werden.»
Ludwig Erhard
deutscher Minister, Kanzler (1897-1977)

Liebe Investorin, lieber Investor

Die freie Liquidität in den USA müsste den Goldpreis eigentlich nach oben treiben. Zum einen zeigt sich das billige Geld an den Finanzierungsbedingungen – die sind gemäss einem Index, der Kreditkonditionen und Marktdaten kombiniert, so günstig wie noch nie. Zum anderen notieren die realen US-Zinsen, also die Marktzinsen nach Abzug der erwarteten Inflation, weiterhin nahe einem Rekordtief.

Gold glänzt nicht

Leider macht der Goldpreis keine Anstalten, neue Höchst zu markieren. Man muss froh sein, dass er über 1800 $ je Unze gestiegen ist. Dabei gibt es auch geopolitisch, man denke an den Schlamassel der Amerikaner in Afghanistan, jede Menge Gründe, das Edelmetall zu halten. Ich bin von der Performance enttäuscht, halte aber mein Gold im Portfolio als Schutz vor Extremrisiken natürlich auch weiterhin. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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