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Der Praktikus vom 4. Dezember 2019

Die Themen: Sorgenkind Swatch Group, Warnsignal aus der Agrarwelt, solide Landis+Gyr, Schaffner mit heisser Luft und neuer Zündstoff für S+B.

«Die Menge wird sich immer denen zuwenden, die ihr von absoluten Wahrheiten erzählen, und wird die anderen verachten.»
Gustave Le Bon
frz. Arzt und Psychologe (1841–1931)

Lieber Investor

Erst drei Tage ist der Dezember alt, und schon hat der Swiss Market Index mehr als 300 Punkte verloren. Spielverderber sind die üblichen Verdächtigen: der Handelskonflikt zwischen den USA und China, erratische Tweets aus dem Weissen Haus.

Wie ernsthaft das die Kursgewinne des laufenden Jahres gefährdet, ist schwierig abzuschätzen. Mit erhöhter Volatilität ist aber zu rechnen, zumal die frühzyklischen Signale auch schon hoffnungsfroher stimmten.

Sorgenkind Swatch Group

Dass das Börsenjahr – auch nach der kleinen Korrektur der letzten Tage – so gut wird, hatte ich Anfang Jahr nicht für möglich gehalten. Der SMI hat weit über 20% zugelegt, und gemessen am Gesamtertrag inklusive Dividende sind alle zwanzig Aktien unseres Leitindex im Plus. Alle? Nicht ganz. Ein Titel hinkt hinterher: Swatch Group. Dass Swatch Group dieses Jahr 6% und inklusive Dividende 3,7% im Minus notieren, hätte ich nicht gedacht. Zumal sie schon im zweiten Halbjahr 2018 arg unter die Räder gekommen waren und Richemont seit Anfang Jahr fast 20% avanciert sind.

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