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Der Praktikus vom 6. Januar 2021

Die Themen: mundtote UBS-Aktionäre, Dätwyler kapselt noch mehr, garantierter Sonnenschein und Aryzta im Schnellverfahren.

«Der Mensch ist ein Geschöpf, dem es bestimmt ist, in Katastrophen zu leben.»
Graham Greene
brit. Schriftsteller (1904–1991)

Lieber Investor, 

Der Start ins neue Jahr ist auch die Zeit der Jahresprognosen. Wie schwierig das Unterfangen ist, zeigt das vergangene Jahr: Corona hatte niemand kommen ­sehen, zumindest nicht in diesem Ausmass. Doch so viel wage ich jetzt zu pro­gnostizieren: Nach dem Horrorjahr 2020 kann es nur noch besser werden.

Was für das gesellschaftliche Leben gilt, muss aber nicht für die Börsen gelten, denn dort werden Erwartungen über die Zukunft ausgetauscht. Bekannt ist nur, dass das Coronajahr aus Anlegersicht erstaunlich gut verlief, die Bewertungen aber extrem hoch und die meisten Investoren bullish sind. Auch die FuW-Leser sind optimistisch: Mehr als die Hälfte sieht den SMI Ende Jahr min­destens 5% höher als jetzt. Das alles stimmt mich vorsichtig. Irgendetwas sagt mir, dass 2021 für Anleger schwierig werden könnte. Das ist jetzt keine Prognose, sondern eine These, wie sie auch mein Kollege Peter Rohner formuliert hat. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?

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