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Der Praktikus vom 07. November 2020

Die Themen: Emmi schmeckt mir noch, Es «michelt» bei Ypsomed, die grosse Uhrenrevolution, Ina ist nicht Implenia, und IPO-Champion Credit Suisse.

«In der Politik ist es wie in der Mathematik: Alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch.»
Edward Kennedy
amerikan. Politiker (1932–2009)

Lieber Investor, 

Nahrungsmittelaktien gelten als besonders defensiv, denn: Gegessen wird immer. Der Gewinn sollte demnach nicht besonders stark schwanken – und damit auch der Kurs. Nicht so bei Emmi. Die Aktien des Luzerner Milchverarbeiters haben in den letzten Jahren immer wieder grössere Ausschläge erlebt, sowohl nach oben wie auch nach unten. 2019 etwa, als es an der Schweizer Börse flott nach oben ging, beendeten sie das Jahr rund 15% unter ihrem Jahreshöchst.

Emmi schmeckt mir noch

Die Schwankungen haben auch mich eine Weile verunsichert. Wieso in ein ­Unternehmen investieren, das nur langsam wächst, aber dennoch ein erhebliches Risiko aufzuweisen scheint? Ich habe meine Meinung geändert. Die ­Luzerner machen ihre Sache gut: Dank Innovationen und geschickten Zukäufen im Ausland legen sie im eher langweiligen Bereich der Milchverarbeitung stetig zu, haben die Kosten im Griff, die Bilanz könnte gar mehr Leverage ertragen, und das Management überzeugt. Dieser Artikel ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital-Abonnements ab 28 Fr. / Monat Zu den Abonnements Bereits abonniert?

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