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Der Praktikus vom 9. Juli 2022

Die Themen: was für Kantonalbanken wegfällt, wer die Logistik vernetzt, die zittrigen Arbonia-Investoren, AMS und träge Banker, neue Mode Fristerstreckung und die Sorgen mit der Vorsorge.

«Es ist traurig, eine Ausnahme zu sein. Aber noch viel trauriger ist es, keine zu sein.»
Peter Altenberg
österr. Schriftsteller (1859–1919)

Liebe Investorin, lieber Investor

So klein die Hypothekarbank Lenzburg ist, so schnell ist sie auch. Schon am 7. Juli hat die «Hypi» ihren Abschluss per Ende Juni vorgelegt. Halbjährlich grüsst das Murmeltier, sozusagen. Wer früh ein Gefühl dafür bekommen will, wie es den Banken in der Schweiz in der zurückliegenden Periode ergangen ist, kommt um das Aargauer Institut nicht herum. Nun, zumindest was die aktuelle Zinssituation angeht, bleibt die Antwort vorerst: «Ziemlich gut.»

Dank effizienter Bewirtschaftung der Negativzinsen hat die Hypi ihren Zinsaufwand erneut gesenkt – um fast die Hälfte. Mit grosser Wahrscheinlichkeit haben auch etwa die Kantonalbanken von Luzern, St. Gallen oder auch Valiant ihr Nettozinseinkommen auf diese Weise weiter erhöht. Doch die Negativzinsen stehen kurz vor dem Ende, und damit ist dieses Geschäft tot.

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