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Der Praktikus vom 1. Juni 2022

Die Themen: China-Optimismus und die Uhrenaktien, der Hüpfer von Arbonia, was von Russlandfonds übrig bleibt, das Vier-Tage-Experiment und die bedauerliche Relief-Performance.

«Mögen sie mich hassen, wenn sie mich nur fürchten.»
Caligula
röm. Kaiser (12-41)

Liebe Investorin, lieber Investor

Aufatmen in China: Die rapportierten Covid-19-Infektionen sind rückläufig, man hofft, dass die Omikronwelle gebrochen ist und die Regierung das Null-Covid-Ziel für erreicht erklärt. Die Lockdowns in Schanghai werden aufgehoben, in Peking scheint eine Abriegelung vom Tisch zu sein. Die Regierung ist sich bewusst, dass die Wirtschaft grossen Schaden genommen hat – sie soll nun durch staatliche Gelder und günstige Kredite angeschoben werden.

Alles in Butter? Da habe ich meine Zweifel. Produktion und Konsum werden sich wohl nur zögerlich erholen. Die Arbeitslosigkeit ist deutlich gestiegen, Lieferketten werden noch lange gestört sein. Und 78% der Mitgliedfirmen der europäischen Handelskammer in China sagen, dass sie den Markt nun als weniger attraktiv einschätzen.

Uhren lohnen sich

Anleger sind trotzdem optimistisch: Swatch Group und Richemont tendierten in den letzten Tagen fester. China war dabei ein wichtiger Grund. Positiv wirkten sich zudem am Dienstag die Uhrenexporte aus, die im April um 7,3% höher ausgefallen sind als im Vorjahr.

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