Unternehmen / Praktikus

Der Praktikus vom 10. August 2018

Die Themen: Tesla managed via Twitter, Georg Fischer zeigt Weitblick, berechtigte Skepsis bei GAM, und Aryzta wird zum Small Cap.

«Als ich jung war, hielt ich Sechzigjährige für eine andere Sorte Mensch. Jetzt glaube ich, die Jungen sind es.»
Henry Kissinger
ehem. US-Aussenminister (geb. 1923)

Lieber Investor

Management by Twitter: Aus der Politik kennen wir das bereits von einem Polterer aus Washington, D.C. Die Folgen sind uns bekannt: undifferenziertes Schwarzweissdenken. Dabei scheint besagter Herr ausserhalb der Politik an Dingen wie Nuancen von Grau, Shades of Grey, ja durchaus Freude zu haben.

Nun bahnt sich Management by Twitter leider auch in Unternehmen an, wie das Beispiel Tesla zeigt. Auch da sind die Folgen fatal, auch da ist der Tippfinger oft schneller als das Hirn, selbst bei intelligenten Menschen wie CEO Elon Musk. Der hat mit seinem Tweet nicht nur viel Verwirrung gestiftet, sondern auch Milliardenbeträge in Bewegung gesetzt – der Kurs zog bis 11% an.

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Leser-Kommentare

Tobias Schait 10.08.2018 - 20:29
Bei Lafarge und CS hat der Praktikus, der sich – im Gegensatz zu seinem Anlageverhalten – als Contrarian bezeichnet, die schlimmstmöglichen Wendungen ausgemalt (es heisst bei Dürrenmatt Wendung, nicht Endung). Passiert ist das Gegenteil. Er vergisst, dass Dürrenmatt das beschreibt, was in den Köpfen von Finanzjournalisten und Analysten passiert, welche unter dem Eindruck eines Kursrutsches Horrorszenarien konstruieren. Es sind Geschichten,… Weiterlesen »