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Der Praktikus vom 10. August 2019

Die Themen: PR-Maschinerie Iqbal, Meyer Burgers Turbulenzen, Rückschlag für Novartis, «Ciao» zu Alpiq, Schindlers Konkurrenten und Ubers üble Zahlen.

«Es sind nicht die besten Bauern, die sich zum Bürgermeister wählen lassen – die haben nämlich keine Zeit dafür.»
Kurt Tucholsky
dt. Schriftsteller (1890-1935)

Lieber Investor

Bald zehn Jahre schon leben wir mit ultratiefen Zinsen, bald fünf mit Negativzinsen, verordnet von der SNB. Das geht nicht spurlos an den hiesigen Banken vorbei, vor allem nicht an denen, die ihren Hauptertrag im Zinsgeschäft erzielen. Bis anhin verfügen die Institute über zwei Stellschrauben, um den Rückgang im Zinsertrag aufzufangen: den Zinsaufwand weiter senken sowie laufend Rückstellungen für Kreditrisiken auflösen.

Doch an diesen Stellschrauben kann man nicht ewig drehen. Das hat der Zwischenbericht der Basler KB offenbart. Obwohl sie Zinskosten senken und noch ein paar Rückstellungen auflösen konnte, verringerte sich das Zinsergebnis. Für weitere Kantonal- und Retailbanken ist das ein Blick in eine trübere, nicht allzu ferne Zukunft. Für deren Aktien bedeutet das wohl keine Überperformance.

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