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Der Praktikus vom 10. Juni 2020

Die Themen: Autovermieter Hertz im Visier der Spekulanten, starke Versicherer, arme PostFinance, «Peanuts-Busse» für UBS und Spekulationen um eine Fusion.

«Immer die Wahrheit ­sagen bringt einem ­wahrscheinlich nicht viele Freunde, aber ­dafür die richtigen.»
John Lennon
brit. Rockmusiker (1940–1980)

Lieber Investor, 

Schon mehrfach habe ich mich an dieser Stelle über die Euphorie gewundert, die offenbar ganze Heerscharen von US-Kleinanlegern erfasst hat – und zeitweise gar sonderliche Blüten treibt. Ein neuer­liches Indiz liefert die Kursentwicklung von Hertz Global Holdings: Der bekannte Autovermieter hat sich Ende Mai unter Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des ­US-Konkursrechts begeben. Sprich: Er ist bankrott. Das scheint viele Private ­allerdings nicht davon abzuhalten, fleissig in die Titel zu investieren.

Gegenüber dem Tiefst vom 26. Mai hat sich der Kurs inzwischen beinahe verzehnfacht. Statistiken der beliebten Aktienhandels-App Robinhood belegen dabei, dass die Hertz-Papiere in immer mehr Portfolios von Kleinanlegern auftauchen. Ob sie sich aus Unwissenheit oder aus purer Spekulationslust engagiert haben, kann ich nicht beurteilen – eine gesunde Aktienhausse sieht meines ­Erachtens allerdings anders aus. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare

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Hans Geisser 09.06.2020 - 20:43

Ich bevorzuge swiss life