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Der Praktikus vom 10. November 2021

Die Themen: was kann BNP Paribas, was Credit Suisse nicht kann, warum nur steigen Dufry, was es an Richemont zu mäkeln gibt und die vielen Unbekannten bei Galderma.

«Die Statistik ist die erste der ungenauen Wissenschaften.»
Edmond de Goncourt
frz. Schriftsteller (1822–1896)

Liebe Investorin, lieber Investor 

Nach dem Archegos-Debakel waren sich Beobachter der Credit Suisse einig: Das Prime-Services-Geschäft, wo die Bank Dienstleistungen für Hedge Funds erbringt, musste weg. Zu riskant, zu kapitalintensiv, zu wenig rentabel sei es. Letzte Woche sind CEO Thomas Gottstein und VRP António Horta-Osório dieser Forderung gefolgt.

Tatsächlich kann man nur garantieren, dass etwas nicht schiefgeht, indem man es bleiben lässt. Was aber gern vergessen geht: CS gibt hier ein Geschäft auf, in dem sie noch 2020 – wenn auch offensichtlich mit einer B-Mannschaft – global die Nummer vier war. Noch 2015, bevor der damals neue Chef Tidjane Thiam mit dem Aufräumen begann, sah sich die Bank in sechs von acht IB-Geschäftsbereichen unter den globalen Top drei, darunter auch Prime Services.

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