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Der Praktikus vom 10. Oktober 2018

Die Themen: die Banken brauchen Bewegung, Italien droht ein heisser Herbst, der Markt gegen Jornod bei Vifor, und Goldman Sachs spielt mit Social Media.

«Der Beweis von Heldentum liegt nicht im Gewinnen einer Schlacht, sondern im Ertragen einer Niederlage.»
David Lloyd George
Britischer Premierminister (1863 – 1945)

Lieber Investor

«Mein Haus, mein Auto, meine Bank.» So hiess es einmal in einer Bankwerbung im deutschen Fernsehen. Die Werbung trifft es ziemlich gut: Eine Bank soll einem helfen, Ziele zu erreichen. Und je mehr eine Bank Gebühren kassiert, desto mehr steht sie den Kunden im Weg.

Darum hat sich mein Kollege Pascal Meisser daran gemacht, verschiedene Bankprodukte für drei Standardprofile anzuschauen (vgl. Seite 14). Ich bin erstens immer wieder erstaunt, wie gross die Preisunterschiede bei so simplen Bankprodukten wie dem Privatkonto sind und zweitens, wie träge Banken in der Schweiz im Gegensatz zum Ausland in Sachen Produktinnovation sind. Zum ersten Punkt: Preisdifferenzen von bis zu Faktor 15 sind nicht nachvollziehbar. Hier sind auch die Bankkunden gefordert, zwischendurch mal die Konditionen ihrer Hausbank in einem Konkurrenzcheck zu überprüfen und gegebenenfalls zu einer Bank zu wechseln, welche die gleichen Leistungen günstiger anbietet.

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