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Unternehmen / Praktikus

Der Praktikus vom 11. März 2017

«Banken waren in den Jahren vor 2008 sehr innovativ. Und wohin hat uns das geführt? – zur grössten Finanzkrise.»
John Cryan
CEO Deutsche Bank und Ex-Finanzchef UBS (*1960)
Die Themen: die Tapering-Maschine der EZB, Achterbahnfahrt bei Leonteq, AMS hat Substanz, Fragen zu Rieter, nach Santé vielleicht Zur Rose und bei Dormakaba ist die Luft raus.

Lieber Investor

Und los geht’s. Mit den jüngsten, starken Daten vom amerikanischen Arbeitsmarkt hat die US-Notenbank keinen Grund mehr, die Leitzinsen am kommenden Mittwoch nicht zu erhöhen. Mir wär’s sogar lieber, wenn Fed-Chefin Janet Yellen den selbstgefälligen Finanzmärkten einen Schuss vor den Bug setzte und den Zins um 50 statt 25 Basispunkte erhöhte.

Eine Serie von Zinserhöhungen in den USA könnte den Druck auf die Europäische Zentralbank verstärken, ihr Anleihenkaufprogramm allmählich zurückzufahren – im Jargon Tapering genannt. Doch so weit sind wir noch nicht. Am Donnerstag hat die EZB bestätigt, dass sie bis Ende Jahr für 60 Mrd. € pro Monat Anleihen kaufen will. Wenn man sich vor Augen hält, wie stark befrachtet die politische Agenda in Europa im laufenden Jahr und wie fragil die Erholung ist, dann wird sich EZB-Chef Draghi hüten, die Geldpolitik vorschnell zu drosseln.

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