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Der Praktikus vom 11. März 2020

Die Themen: die Banken und die Notfallpläne, der Corona-Sog bei Dufry, die verwegene AMS-Prognose und die soliden Zur Rose.

«Der gewöhnliche Kopf ist immer der herrschenden Meinung und der herrschenden Mode konform.»
Georg Christoph Lichtenberg
dt. Physiker und Aphoristiker (1742–1799)

Lieber Investor,

Wenn ich mir anschaue, was gerade an den Märkten rund um den Globus los ist, schwant mir Böses. Nach dem historischen Kursrutsch am Montag hat sich die Situation am Dienstag kaum beruhigt, und eines ist sicher: Der Druck auf die Schweizerische Nationalbank bleibt.

Eine neue Liquiditätsschwemme wird über uns hereinbrechen, ob nun vonseiten der Notenbanken oder der Regierungen. Wer also auf ein Ende des Negativzinses in der Schweiz oder zumindest eine Entschärfung setzt, wird nochmals Geduld aufbringen müssen. Ich glaube, dass der Zins bestenfalls stabil bei –0,75% bleiben wird, ich fürchte gar eine Anpassung auf –1%, die Frage ist lediglich, wann. Kein gutes Omen für das traditionelle Bankgeschäft, kein gutes Omen für die Kunden. Alles Weitere zu den Märkten in Zeiten des Coronavirus lesen Sie hier.

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