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Unternehmen / Praktikus

Der Praktikus vom 11. November 2017

«Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen.»
Astrid Lindgren (1907–2002)
Autorin u. a. von Pippi Langstrumpf
Die Themen: Die nächsten 120 Jahre, Raiffeisens neue Lex Vincenz, teure Idorsia, kleine Poenina, Enttäuschung bei Aryzta und die Dividende von Barry Callebaut.

Lieber Investor

Das Wort «unabhängig» wird in meinen Augen viel zu inflationär verwendet. Mir persönlich ist es äusserst wichtig, und ich weiss, Sie, die Leserinnen und Leser dieser Zeilen, schätzen meine Unabhängigkeit. Auch in der Vermögensverwaltung tut es gut, auf unabhängige Stimmen zu hören, auf Leute, die sich nicht wie Analysten und Chief Investment Officers der grossen Banken an irgendwelche Vorgaben halten müssen.

Diese Woche habe ich einen solchen unabhängigen Kommentar gelesen, der mir haften geblieben ist. Der Verfasser ist André Kistler, Gründer und Kopf des unabhängigen Vermögensverwalters Albin Kistler. Er ist überzeugt, dass sich die Unternehmenswelt stabilisiert hat. Die letzten 120 Jahre waren von 20 Rezessionen gekennzeichnet, von Konzernzusammenbrüchen und Kriegen. Weil die Welt transparenter, zivilisierter, demokratischer, berechenbarer geworden sei, «wird sich das in den nächsten 120 Jahren nicht im selben Mass wiederholen», schreibt Kistler. Letztlich glaubt er, dass die Bewertungen noch deutlich steigen werden.

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