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Unternehmen / Praktikus

Der Praktikus vom 12. August 2017

«Es wäre der grösste Leichtsinn, Schulden zu machen, wenn man die Absicht hätte, sie zu bezahlen.»
Egon Friedell
österr. Kulturphilosoph (1878-1938)
Die Themen: das Gespräch mit den Bären, die Tiefstapler bei Oerlikon, Lastminute-Investoren brauchen Nerven und Raiffeisen-Gisels Wunschpartner.

Lieber Investor

Die Hausse wird reifer. Das liegt nicht nur an ihrem Alter, nein, sondern auch am Feedback, das meine Redaktionskollegen erhalten, wenn sie Gespräche mit Anlagestrategen publizieren, die als Bären bekannt sind. Jüngstes Beispiel ist das Interview mit Albert Edwards, das in der letzten Ausgabe erschienen ist. Die Reaktionen reichen von hämisch bis gehässig.

Ich mag Edwards. Nicht, dass ich seinen Rat befolgen würde, schliesslich habe ich meine eigene, bewährte Strategie, die daraus besteht, auf Qualitätsaktien, Cash und Gold zu setzen, ergänzt durch Gelegenheiten in vernachlässigten und damit besonders günstigen Ländern, Branchen und Titeln. Nein, ich mag Edwards, weil es zum Handwerk des Investierens gehört, verschiedene Standpunkte anzuhören. Bullen gibt es derzeit viele, und sie kommen regelmässig auch in der «Finanz und Wirtschaft» zu Wort. Zum Ausgleich ab und zu eine Prise Albert Edwards, James Montier oder Fred Hickey schadet deshalb nicht. Sie beugt einer allzu grossen Selbstgefälligkeit vor.

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