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Der Praktikus vom 12. Januar 2019

Die Themen: die CS spart am falschen Ort, der Bonustopf der Banken, ein Blitzstart von Dätwyler, was Lindt bringt, Oerlikon könnte in England kaufen, und Ascom sind jetzt attraktiv.

«Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.»
George Orwell
brit. Schriftsteller (1903-1950)

Lieber Investor

Ist CS operativ überfordert? Ein 3a-Konto auflösen ist doch keine Sache, oder? Konto kündigen, Iban des Zielkontos angeben, fertig. Und aufseiten der Bank ist es noch einfacher: Geld überweisen. Warum also ein Bekannter von mir, ich habe Ihnen davon berichtet, ganze achtzehn Tage auf sein Vorsorgegeld warten musste, ist mir schleierhaft. Da redet doch genau diese Credit Suisse, die Bank, um die es bei dem Fall ging, die ganze Zeit von Digitalisierung und Kundenservice – und dann so was. Aufgrund meiner Zeilen hat sich eine Leserin bei mir gemeldet, die bei CS die gleiche Erfahrung gemacht hat. Bei ihr dauerte es ganze fünfzehn Tage, und natürlich musste sie mehrmals anrufen, damit es überhaupt vorwärtsging. Ich glaube, es ist kein Zufall, dass mir in kürzester Zeit zwei gleiche Fälle zugetragen werden. CS soll sparen, okay. Aber so geht das nicht. Wie verkorkst müssen die Abläufe bei dieser Bank sein?

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Leser-Kommentare

Peter Martin Wigant 12.01.2019 - 09:43
Lieber Praktikus, Die Führungremien der beiden Grossbanken, scheinen auf einem andern Planeten zu leben. Als Sergio Ermotti in London vor einiger Zeit an einer Investorenkonferenz auf seine exorbitanten Bezüge angesprochen wurde, tat er dies mit der Bemerkung ab, da sei bloss Neid im Spiel. Wirklich? Eine Frage hätte ich aber trotzdem gerne beantwortet: wem gehören den Banken? Den Aktionären oder… Weiterlesen »