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Der Praktikus vom 12. Mai 2021

Die Themen: Strafzins als Gewohnheitsrecht, UBS tut sich mit Sparen schwer, SoftwareOne-Aktien zu Unrecht schwach, Valartis mit Verlust, und Leclanché produziert Bauklötze.

«Nicht aktuell zu sein, ist keine Schande, und Aktualität allein ist noch kein Freibrief.»
Franz Schuh
österreichischer Essayist (geb. 1947)

Liebe Investorin, Lieber Investor

Anspruchsvoll. So nennt UBS die Bedingungen an den Geld- und Kapitalmärkten. Neu ist das nicht. Neu ist aber das Strafzinsregime der Grossbank oder, wie sie selbst es in ihrem Schreiben an die Kunden nennt, die neue «Guthabengebühr». Anlagevermögen und Hypothekarkredite immerhin werden in die – etwas verwirrende – Berechnung einbezogen. Wer UBS mehr als 250’000 Fr. Cash anvertraut (Gott bewahre), muss für alles, was darüber liegt, 0,75% Strafzins, pardon, Guthabengebühr zahlen. Hat sie oder er aber zusätzlich zum Beispiel eine Hypothek von 200’000 Fr. und ein Anlagevermögen von 150’000 Fr., werden diese Beträge von der Schwelle abgezogen. Man wird erst ab 500’000 Fr. Cash zur Kasse gebeten. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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