Unternehmen / Praktikus

Der Praktikus vom 12. September 2018

Die Themen: UBS-Leute beschönigen die Finanzkrise, Aryzta unter Zwang, Clariant und die Saudis, und VAT geht die Luft aus.

«Wohlstand ist, wenn man mit Geld, das man nicht hat, Dinge kauft, die man nicht braucht, um damit Leute zu beeindrucken, die man nicht mag.»
Alexander von Humboldt
preuss. Naturforscher (1769-1859)

Lieber Investor

Unser Hirn ist schon ein bemerkenswertes Organ, im Guten wie im Schlechten. Ich vergesse zum Beispiel die Namen von Gesprächspartnern binnen kürzester Zeit. Das ist umso peinlicher, wenn mir diese Person auf der Strasse begegnet und mich grüsst, und ich weiss ihren Namen nicht mehr. Das Alter? Mag sein.

Viel spannender finde ich die Prozesse im Hirn, die dazu führen, dass man zum Beispiel zehn Jahre nach der Finanzkrise vergisst, wie es wirklich war, als die Börsenkurse wegschmolzen, wie die Renditen von Bonds nach oben gingen und die Geld-Brief-Spannen immer weiter wurden. Oder wie der S&P-Ticker auf den US-Fernsehsendern live eingeblendet wurde, wie man sich mit Leuten über die Sicherheit des Geldes auf der Bank unterhielt, mit denen man sonst kaum redet. Das ist die Finanzkrise, die jeder von uns als Bürger und als Anleger erlebt hat.

Bitte loggen Sie sich ein, um diesen Artikel vollständig zu lesen.

Leser-Kommentare