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Der Praktikus vom 13. April 2019

Die Themen: US-Banken setzen Schweizer unter Druck, Sunrise auf dem falschen Fuss, die lausige EDF-Kommunikation, Stadler weckt die IPO-Euphorie, und die Märkte vergeben den Saudis.

«Wer den Himmel auf Erden sucht, hat im Erdkundeunterricht nicht aufgepasst.»
Rolf Miller
dt. Kabarettist (geb. 1967)

Lieber Investor

Mit JPMorgan und Wells Fargo haben zwei der grossen US-Banken als erste diese Woche Quartalszahlen vorgelegt. Für unsere beiden Grossen verheissen die nichts Gutes. Denn auch bei den US-Riesen stehen die Vermögensverwaltung und das Investment Banking unter Druck, globale Konjunktursorgen, der Handelsstreit der USA mit China lassen die Kunden sich in Zurückhaltung üben.

Für UBS und CS festigt sich die Erwartung, dass es in zwei Wochen schlechte Quartalsberichte geben wird. Im Vergleich mit den Amerikanern zeigt sich aber auch wieder, wie überdimensioniert unsere Grossbanken für unser Land sind. Denn obwohl es bei JPMorgan in der Vermögensverwaltung und im Investment Banking harzt, kann sie das ausgleichen durch ihr Retail- und Firmenkundengeschäft im Heimmarkt – in der grössten und dynamischsten Volkswirtschaft der Welt.

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