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Der Praktikus vom 14. August 2021

Die Themen: Joe Biden und die Zapfsäulenpolitik, die Richter-Skala der Credit Suisse, der Rauch um die Holcim-Aktien, die Hausse von Rieter und die Erwartungen an Meyer Burger.

«Es gibt zwei Arten von Missgeschick: das eigene Pech und das Glück der anderen.»
Ambrose Bierce
amerikan. Schriftsteller (1842-1914)

Liebe Investorin, lieber Investor

Was in dieser Woche an Kommunikation aus dem Weissen Haus den Weg in die Weltöffentlichkeit fand, löst bei mir auf mehreren Ebenen ungläubiges Kopfschütteln aus. Opec+ sollen doch bitte endlich mehr Öl fördern, damit der Preis von Benzin fällt und die Amerikaner ihre Driving Season so richtig ausleben können. Wie bitte?

Nun hat die Biden-Regierung über das vergangene halbe Jahr daran gearbeitet, sich einen grünen Anstrich zu geben und den heimischen Ölförderern das Leben so schwer wie möglich zu machen. Wie passt das zusammen? Und warum wendet sich Biden nicht zuerst an die Ölfirmen zu Hause, wenn er mehr schwarzes Gold auf dem Markt sehen will?

Joe Bidens Öl-Verwirrungen

Offensichtlich ist dem US-Präsidenten und seinen Beratern der viel beachtete UN-Bericht zum Weltklima vom Montag durch die Lappen gegangen. Dieser schildert, wie stark sich die Welt in Nullkommanix aufheizen wird, wenn weiterhin fossile Energie gefördert wird.

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Leser-Kommentare

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Markus Fischer 14.08.2021 - 20:21
Ich habe Holcim dazu gekauft, das Management um CEO Jenisch macht ein super Job, ist selbst in Holcim investiert. Zudem sind die Aktien fundamental sehr günstig, verfügen daher über Potential das früher oder später zu einem höheren Aktienkurs führen wird. Bis es soweit ist, wird man mit einer steuerfreien Rendite von 3.8 % belohnt, was will man mehr in diesem… Weiterlesen »