Unternehmen / Praktikus

Der Praktikus vom 14. März 2020

Die Themen: wenig standhafte Versicherer, leichte Trennung von Pargesa, aktivistische Investoren, enttäuschende Meyer Burger und weniger Kohle bei S+B.

«Die Dummheit ist die sonderbarste aller Krankheiten. Der Kranke leidet niemals unter ihr. Aber die anderen leiden.»
Paul-Henri Spaak
belgischer Staatsmann (1899–1972)

Lieber Investor,

Alles leuchtet rot und liegt im Minus. Aber mal ehrlich, haben wir nicht alle ­darauf gewartet? Wie oft haben wir uns beklagt über hohe Bewertungen und die Sorglosigkeit des Marktes? Und jetzt?

Hand aufs Herz, ich habe in der vergangenen Woche Aktien gekauft. Natürlich nur mit Geld, das ich die nächsten fünf Jahre nicht brauche. Und natürlich nur in Unternehmen von Qualität, will heissen solide Finanzen, gute Marktpositionen, überzeugende Strategie und vertrauenswürdiges Management.

Kann ich damit in den nächsten Wochen oder Monaten 25% im Verlust liegen? Na klar, aber es wird mir egal sein. Denn das Tief erwischt eh kaum jemand. Und ich orientiere mich daran, dass Qualität sich durchsetzen wird und, sagen wir mal, spätestens 2022 wieder gute Geschäfte anstehen.

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