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Der Praktikus vom 15. Januar 2022

Die Themen: die Bonusfrage der Schweizer Grossbanken, was Cicor vor einem Flop bewahrt, womit CPH zu kämpfen hat, wie BKW kalt erwischt wird und was Vaudoise mit Kleinvieh vorhat.

«Über Musik kann man am besten mit Bankdirektoren reden. Künstler reden ja nur übers Geld.»
Jean Sibelius
finnischer Komponist (1865–1957)

Liebe Investorin, lieber Investor

In diesen Tagen geben die US-Banken ihre Jahresergebnisse und die Grösse der Bonustöpfe bekannt. Die Rechnung eines Investmentbankers ist simpel: Wer für die Bank doppelt so viel verdient hat wie im Vorjahr, erwartet den doppelten Bonus, mindestens, sonst quittiert er den Dienst. Wer halb so viel verdient hat, verweist auf Aufbauarbeit oder ungünstige Rahmenbedingungen, hofft auf einen gnädigen Chef oder sucht sich ebenfalls eine neue Stelle.

In diesem Jahr gehen die Bonus-Watcher davon aus, dass die Investmentbanker von Goldman Sachs am meisten Money erwarten können: 50% mehr, im Schnitt. Deutlich mehr Bonus soll es bei JPMorgan und Morgan Stanley sein, auf rund 6% wird der Aufschlag bei UBS veranschlagt.

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Leser-Kommentare

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Stephan Zimmerli 14.01.2022 - 19:40
Cicor: In meinen Augen war dieser Pflichtwandler, der mit seinen Hintertürchen komplizierter nicht sein könnte, die Ausgeburt von OEP; das Management eines Schweizer KMU wäre kaum auf solche Ideen gekommen. Ich habe ein Vierteljahrhundert Börsenerfahrung, aber so etwas hatte ich noch nie erlebt. Ich schätze den fair value von Cicor auf Fr. 60.- bis 90.-, also ähnlich wie vor 4… Weiterlesen »