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Der Praktikus vom 15. Januar 2020

Die Themen: die Stärke des Frankens, die Krux der Immopreise, der Übernahmeversuch der Schweizer Börsenbetreiberin, das Sitzfleisch für Online-Medis und die eigenwillige BKW.

«Aussenpolitik ist die Kunst, einem anderen so lange auf den Zehen zu stehen, bis dieser sich entschuldigt.»
Charles-Maurice de Talleyrand
frz. Staatsmann (1754–1838)

Lieber Investor,

Der Franken hat in den letzten Tagen und Wochen zum Euro und zum Dollar deutlich an Stärke gewonnen. Am Dienstag – exakt fünf Jahre nachdem die Schweizerische Nationalbank den Euromindestkurs von 1.20 Fr. aufgegeben hat – kostete Europas Einheitswährung nur noch rund 1.0770 Fr., so wenig wie zuletzt im April 2017. Dahinter steht auch, dass die USA die Schweiz am Dienstag wieder auf ihre Beobachtungsliste der Währungsmanipulatoren genommen haben. Das umgehende Kontra aus Bern dürfte US-Präsident Trump kaum interessieren.

Sei’s drum. Ich sehe eigentlich nicht, dass der Aufwertungsdruck auf die Schweizer Währung nachlässt. Oder was denken Sie? Wo sehen Sie den Franken-Euro-Kurs am Ende des laufenden Jahres? Sagen Sie es mir in der aktuellen FuW-Umfrage.

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