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Der Praktikus vom 16. März 2019

Die Themen: UBS steuert auf den Schrecken zu, das Verdikt der Ceva-Aktionäre, Panalpinas verdächtige Ruhe, die Vergütungen bei Sika und S+B, und Vifor ist teuer, aber gut.

«Man traue keinem erhabenen Motiv für eine Handlung, wenn sich auch ein niedriges finden lässt.»
Edward Gibbon
brit. Historiker (1737–1794)

Lieber Investor

Sie kennen das Sprichwort: «Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.» UBS könnte in Frankreich auf Letzteres zusteuern. Die Bank, die mit in- und ausländischen Behörden bisher immer rasche aussergerichtliche Einigungen mit Bussenzahlungen anstrebte, zieht gegen Frankreich vor Gericht. Die erste Instanz hat sie zur Zahlung von über 4,5 Mrd. € verdonnert, das entspricht etwa dem Jahresgewinn 2018. Den musste die Bank jetzt nach unten revidieren, nachdem sie am Freitag höhere Rückstellungen für den Frankreichprozess publiziert hatte.

UBS mit neuem Risikofaktor

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Leser-Kommentare

Tobias Schait 17.03.2019 - 10:33
Zwei Tage vor den Halbjahreszahlen verbreitet der Praktikus seine Fantasiegebilde über Aryzta mit der Pointe, dass die Zahlen wohl schlechter sein werden als erwartet. Seine Argumente sind nicht sorgfältig. So erwähnt er höhere Rohstoffpreise, diese sind aber im letzten Halbjahr gefallen (Butterpreis). Jetzt kamen die Zahlen von Aryzta und sie waren besser als erwartet und nicht schlechter. Der Praktikus hat… Weiterlesen »