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Der Praktikus vom 16. März 2022

Die Themen: Was mit den Chinaaktien los ist, wie es mit Givaudan weitergeht, was an U-Blox zweifeln und an Stadler Rail verzweifeln lässt und der Hype um inflationäre Greenflation.

«Die totalitäre Tyrannei baut nicht auf den Tugenden des Totalitären auf, sondern auf den Fehlern der Demokraten.»
Albert Camus
frz. Schriftsteller (1913–1960)

Liebe Investorin, lieber Investor

Den Investoren kann es anscheinend nicht schnell genug gehen, chinesische Aktien, besonders die Technologiewerte, aus dem Portfolio hinauszuwerfen. Der Hang-Seng-Index markiert ein Sechsjahrestief, der Kurs des Online-Riesen Alibaba hat seit dem Höchst im Oktober 2020 um drei Viertel nachgegeben. Woran liegt’s?

Aktuell werden die Covid-19-Zahlen als Begründung dafür herumgereicht. Die täglichen Infektionen in dem Milliardenvolk sind mit 5000 gering, aber die Reaktion Pekings bleibt unerbittlich: Lockdowns und Massentests bringen in vielen Städten das Leben wieder zum Stillstand. Und mit der hoch infektiösen Omikronvariante wird das wohl nicht so bald enden. Das ist Gift für das Wachstum.

Bremsklötze für Chinaaktien

Aber wie gesagt haben sich Alibaba schon vor mehr als einem Jahr von ihrem Höchst verabschiedet. Corona macht die Sache vielleicht schlimmer. Aber auch sonst gibt es gute Gründe, von Aktien der Volksrepublik derzeit die Finger zu lassen. Die USA arbeiten hart daran, die Chinafirmen von den dortigen Börsen zu drängen.

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