Unternehmen / Praktikus

Der Praktikus vom 17. August 2016

Die Themen: die Geldpolitik ist am Ende ihres Lateins, der Wechselkurs zum Euro, Hände weg von Tesla und Abwarten bei Meyer Burger.

«Jeder Mensch will lieber glauben, als sich selbst ein Urteil zu bilden.»
Lucius Annaeus Seneca
römischer Politiker und Philosoph (ca. 4 v. Chr.–65 n. Chr.)

Lieber Investor

Die Notenbanken scheinen langsam am Ende ihres Lateins. Besonders die Negativzinsen entpuppen sich immer mehr als Rohrkrepierer. So stellt eine Studie der OECD fest, die Sparquote sei exakt in denjenigen Ländern gestiegen, die das Sparen mit Minuszinsen bestrafen. Dabei sollten Privathaushalte und Unternehmen gemäss Lehrbuch bei niedrigen Zinsen doch konsumieren und investieren.

Auch deshalb mehren sich die Anzeichen, dass es allmählich zu einer Stabübergabe von der Geld- an die Fiskalpolitik kommt. Schliesslich laden die niedrigen oder gar negativen Zinsen die Staaten förmlich ein, sich zu verschulden. Populistische Strömungen in Europa und die US-Präsidentschaftskandidaten setzen bewusst auf Staatsausgaben, um die Konjunktur so zu beleben, dass auch der Mann von der Strasse und nicht nur Wallstreet etwas vom Aufschwung abkriegt.

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Leser-Kommentare

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Peter W. Ulli 17.08.2016 - 09:24

Ich frage mich : Hat Musk mit Tesla und seinen immer neuen Unternehmen
eine neue Form des Schneeball (Ponzi ) Prinzip geschaffen ???