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Der Praktikus vom 17. Juni 2020

Die Themen: die Jagd auf Penny Stocks, Sensirion ist hoch sensibel, OC Oerlikon ist computerisiert, und für Vontobel gibt es neue Karten.

«Die erste Wirkung einer Anpassung an andere ist, dass man langweilig wird.»
Elias Canetti
Träger des Literaturnobelpreises 1981 (1905–1994)

Lieber Investor, 

Ich muss nochmals darauf zurückkommen, dass sich allem Anschein nach ­massenweise Privatanleger in der Coronapandemie am Aktienmarkt versuchen. Auch als eingefleischten Börsianer und Verfechter des Aktiensparens freut mich das nur bedingt, denn die Art und Weise, wie sich die unerfahrenen Online-Trader zum Teil engagieren, ist bedenklich. Sogenannte Retail Bros kaufen über Billigstbroker wild drauflos, am liebsten Penny Stocks.

Mag sein, dass so manche nun fette Gewinne einstreichen, aber das hat mit Investieren nichts zu tun, sondern mit Casino. Wer sich mit überschuldeten ­Unternehmen ernsthaft auseinandersetzt, weiss, dass der Totalverlust droht. Ich ­erinnere an den US-Detailhändler ­Sears: Auch seine Aktien hatten sich Anfang 2019 nach Eröffnung des Insolvenz­verfahrens versechsfacht, unterdessen ist alles weg. Oder was halten Sie davon? Setzen Sie auf Penny Stocks? Sagen Sie es mir in der aktuellen FuW-Umfrage.

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